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IMAP oder POP3 wählen

Der Unterschied in einfachen Worten und warum IMAP fast immer die richtige Wahl ist.

24. August 20262 Min. Lesezeit56 Aufrufe

Beide Verfahren holen deine Nachrichten vom Server ab, gehen dabei aber grundsätzlich verschieden vor.

IMAP

Die Nachrichten bleiben auf dem Server. Dein Programm zeigt eine Ansicht darauf. Löschst du eine Mail auf dem Handy, ist sie auch am Rechner weg. Ordner, gelesene Markierungen und Entwürfe sind überall gleich.

POP3

Die Nachrichten werden auf ein Gerät heruntergeladen und meist vom Server entfernt. Dieses eine Gerät hat danach den vollständigen Bestand, alle anderen sehen nichts davon.

Direkter Vergleich

FrageIMAPPOP3
Mehrere GeräteJa, überall derselbe StandNein, nur ein Gerät hat alles
Ordner werden synchronisiertJaNein
Speicher auf dem ServerWird belegtWird kaum belegt
Nachrichten ohne Internet lesbarNur geladene TeileJa, alles lokal
Verlust bei defektem GerätNachrichten liegen weiter auf dem ServerOhne Sicherung verloren

Die Empfehlung

Nimm IMAP. Für praktisch alle Anwendungsfälle ist es die bessere Wahl, besonders wenn du Handy und Rechner parallel nutzt.

POP3 ist nur in einem Fall interessant: Du willst ein Postfach bewusst leerhalten und alles lokal archivieren, zum Beispiel auf einem einzelnen Arbeitsplatz mit eigener Sicherungsstrategie.

Bei POP3 liegen deine Nachrichten allein auf dem Gerät. Ohne eigene Sicherung ist bei einem Defekt alles weg. Wir können nichts wiederherstellen, was nie auf dem Server geblieben ist.

Von POP3 auf IMAP wechseln

  1. Richte das Konto zusätzlich als IMAP ein, lösche das alte Konto noch nicht.
  2. Verschiebe die lokalen Nachrichten im Programm in die IMAP-Ordner. Sie werden dabei auf den Server geladen.
  3. Prüfe, ob alles vollständig angekommen ist.
  4. Entferne erst danach das POP3-Konto.

Achte darauf, dass dein Postfach groß genug ist, bevor du viele Jahrgänge hochlädst.

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