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WordPress schneller machen

Ladezeit messen, die größten Bremsen finden und mit wenigen Schritten spürbar zulegen.

24. August 20262 Min. Lesezeit36 Aufrufe

Eine schnelle Website hält Besucher, eine langsame verliert sie. Die gute Nachricht: Meistens sind es wenige Ursachen, die den Großteil ausmachen.

Zuerst messen

Miss, bevor du etwas änderst. Sonst weißt du hinterher nicht, was gewirkt hat. Nutze ein Messwerkzeug und notiere dir den Ausgangswert.

Achte besonders auf:

WertBedeutung
Ladezeit bis zum ersten sichtbaren InhaltDer erste Eindruck
Gesamtgröße der SeiteWichtig im Mobilfunk
Anzahl der AnfragenViele kleine Dateien bremsen
Antwortzeit des ServersZeigt Probleme im Backend

Die üblichen Bremsen

Zu große Bilder. Der mit Abstand häufigste Grund. Ein Foto direkt aus der Kamera hat mehrere Megabyte, für das Web reichen einige hundert Kilobyte.

Zu viele Plugins. Jedes lädt eigene Skripte und Stile, oft auf jeder Seite, auch wo es gar nicht gebraucht wird.

Kein Caching. Ohne Zwischenspeicher baut WordPress jede Seite bei jedem Aufruf neu zusammen.

Ein überladenes Theme. Baukasten-Themes mit hunderten Optionen bringen viel mit, was du nie nutzt.

Externe Einbindungen. Karten, Videos und Schriften von fremden Servern kosten Zeit und bringen zusätzlich Datenschutzfragen mit sich.

Die wirksamsten Schritte

  1. Bilder vor dem Hochladen verkleinern und in einem modernen Format speichern
  2. Ein Caching-Plugin einrichten
  3. Nicht benötigte Plugins entfernen
  4. Schriften lokal einbinden statt von einem fremden Server
  5. Auf eine aktuelle PHP-Version wechseln

Ein Wechsel von einer alten auf eine aktuelle PHP-Version bringt bei WordPress oft eine deutliche Verbesserung, ohne dass du an der Website selbst etwas änderst.

Nach jeder Änderung erneut messen

Ändere eine Sache, miss, notiere. So erkennst du, was tatsächlich wirkt, und findest schnell heraus, wenn eine Maßnahme etwas kaputt macht.

Wenn der Server die Bremse ist

Ist die Antwortzeit des Servers dauerhaft hoch, obwohl die Seite schlank ist, reicht das Paket möglicherweise nicht mehr. Dann lohnt ein Blick auf ein größeres Paket oder auf Managed WordPress.

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