Caching und Bilder optimieren
Wie Caching arbeitet, welche Einstellungen sinnvoll sind und wie du Bilder richtig vorbereitest.
Caching und Bildoptimierung sind die zwei Stellschrauben mit dem größten Effekt bei WordPress. Beide sind schnell umgesetzt.
Wie Caching arbeitet
Ohne Cache setzt WordPress bei jedem Aufruf die Seite neu zusammen: Datenbank abfragen, Theme ausführen, Plugins durchlaufen. Mit Cache passiert das einmal, das Ergebnis wird gespeichert und danach direkt ausgeliefert.
Die Ebenen
| Ebene | Was sie speichert |
|---|---|
| Seitencache | Die fertige HTML-Seite |
| Browsercache | Bilder, Stile und Skripte beim Besucher |
| Objektcache | Ergebnisse einzelner Datenbankabfragen |
Für die meisten Websites reicht der Seitencache zusammen mit einem sinnvoll eingestellten Browsercache.
Einrichten
- Installiere ein Caching-Plugin, nur eines.
- Aktiviere den Seitencache.
- Aktiviere die Komprimierung.
- Schließe Seiten aus, die immer aktuell sein müssen, etwa Warenkorb, Kasse und Kundenkonto.
Wird eine Kassenseite mitgecacht, sehen Besucher unter Umständen die Daten anderer Personen. Prüfe die Ausnahmen bei Shops besonders sorgfältig.
Cache leeren
Nach jeder Änderung am Design oder an Inhalten leerst du den Cache. Siehst du eine Änderung nicht, ist der Cache fast immer die Erklärung. Prüfe zusätzlich in einem privaten Browserfenster.
Bilder vorbereiten
Der wichtigste Schritt passiert vor dem Hochladen.
- Größe anpassen. Für die volle Breite reichen meist 1600 bis 2000 Pixel.
- Format wählen. WebP ist deutlich kleiner als JPEG bei gleicher Qualität.
- Komprimieren. Bei Fotos ist eine Qualität von 75 bis 85 Prozent ein guter Kompromiss.
- Sprechenden Dateinamen vergeben. Das hilft Suchmaschinen.
Alternativtexte
Trage für jedes Bild einen Alternativtext ein. Er beschreibt das Bild für Menschen, die einen Screenreader nutzen, und erscheint, wenn ein Bild nicht geladen werden kann. Er ist verpflichtend für barrierefreie Websites und hilft zusätzlich in der Bildersuche.
Verzögertes Laden
Bilder weiter unten auf der Seite werden erst geladen, wenn sie in Sicht kommen. WordPress macht das von Haus aus. Achte darauf, dass es für das erste große Bild oben deaktiviert ist, sonst verzögert es genau den Eindruck, den du verbessern willst.
Alte Bilder nachbearbeiten
Für bereits hochgeladene Bilder gibt es Plugins, die nachträglich optimieren. Erstelle vorher eine Sicherung, denn die Originale werden dabei oft ersetzt.
